SS-Sturmbannführer Arnold Jürgensen

 

Date of Birth:
17 May 1910

Awards:
Iron Cross II: 16 October 1939
Iron Cross I: 22 July 1940
Eastern Front Medal: 25 August 1942
German Cross in Gold: 6 May 1943
Knight's Cross: 16 October 1944

Commissioned Ranks:
Commissioned: 10 March 1935
SS-Obersturmführer: 9 November 1936
SS-Hauptsturmführer: 1 September 1940
SS-Sturmbannführer: 25 November 1943

Date of Death:
23 December 1944

 

 

Arnold Jürgensen was born in Tellingstedt on 17 May 1910.

A evaluation submitted by Max Wünsche:
Jürgensen ist ein charakterlich gefestigter Mensch, in seinem Wesen, Handeln und Denken einfach und klar. Seine persönliche Haltung ist einwandfrei. Im Dienst ist sehr eifrig und Sowissenhaft. Auf den Lehrgängen war er ausserordentlich interessiert und wurde charakterlich und menschlich sehr gut, in seinen militärischen Kenntnisse meist gut, beurteilt. In Einsatz hat sich Jürgensen als schneidiger und tapferer Offizier erwiesen das seinen Männern an Mut, Einsatzfreudigkeit und Draufgängertum Beispiel war. Er hat seine Kompanie im einsatz erfolgreich geführt und in der grosser Fürsorge für die Männer und Umsicht in allen dienstlichen Obliegenheiten erfüllt. Taktisch und in der Befehlssprache ist er bemüht seine Kenntnisse zu erweitern.

Jürgensen's Rk reccomendation:
SS-Sturmbannführer Jürgensen hat bisher an sämtlichen Feldzügen diesen Krieges teilgenommen. er ist kommandeur der I Abteilung des SS-PzRgt 12 der 12 SS-PzDiv "HJ" und hat sich als solcher in den Kämpfen an der Invasionfront durch besondere Tapferkeit und umsichtige Führung bewährt und ausgezeichnet. Die Abteilung vernichtete unter seiner Führung in den Kämpfen an der Invasionfront 321 feindliche Panzer. Besonders aber zeichnete sich SS-Stubaf Jürgensen in den Kämpfen am 8.8.44 durch besonders Tapferkeit aus. Nachdem am Vortage, dem 7.8.44, dem Feind der Durchbruch durch die Stellung der 89 InfDiv im Abschnitt Garcelles-Laize Mündung im Kampfraum südlich Caen gelungen war, trat am 8.8.11 SS-Stubaf Jürgensen mit wenigen eigenen Panzern aus dem Abschnitt der linken Nachbardivision an, um sich zum Gegenangriff im Raum nördlich Rouvres bereitzustellen. In diesen Raum wurde er jedoch von plötzlich auftretenden starken Panzerfeind von etwa 60 Feindpanzer überrascht. SS-Stubaf Jürgensen trat mit seinen panzern unverzüglich zum Angriff an, brachte die beherrschende Höhe 140 wieder in eigenen Besitz und brachte den Gegner zum Stehen. Hierdurch wurde ermöglicht, daß die befohlenen geländemäßig günstigsten Stellung wieder eingenommen werden konnten. Dadurch aber wurde dem Feind ein Durchbruch nach Falaise im Verlauf dieser Kampfhandlungen unmöglich gemacht. Die von SS-Stubaf Jürgensen geführten eigenen Panzer konnten während dieser Kapmfhandlungen 32 feindliche Panzer vernichten. SS-Stubaf Jürgensen selbst wurde hierbei verwundet, führte aber seine Einheit bis zum Abschluß dieser Kämpfe weiter. Der tatkräftigen, tapferen Führung des SS-Stubaf Jürgensen ist es zuzuschreiben, daß der Feind am 8.8.44 nicht bis Falaise durchstoßen konnte. Der beispielhaften Tapferkeit ihres Kommandeurs ist es zuzuschreiben, daß die Panther Abteilung der 12-SSPzDiv "HJ" während des 10 wöchigen Kampfes an der Invasionfront über 300 feindliche Panzer vernichten konnte. Ich halte des SS-Stubaf Jürgensen für die Verleihung des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz würdig.